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Mit sanfter Koloskopie gegen den Darmkrebs

Der Großteil der Darmkrebserkrankungen entsteht ohne genetische Vorbelastung.  Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Dennoch finden Vorsorgeuntersuchungen – noch zu wenig Beachtung, meint der Wiener Chirurg Dr. Sebastian Sporn

Warum sollte man regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen?

„Eine Koloskopie ist nicht nur dazu da, um Darmkrebs zu erkennen, sondern auch um diesen zu verhindern. Ziel der Untersuchung ist es, Vorstufen von Darmkrebs – sogenannte Darmpolypen – frühzeitig zu erkennen und im Rahmen dieser Untersuchung zu entfernen. So kann verhindert werden, dass Darmkrebs überhaupt erst entsteht.“

Wieso finde die Koloskopie dennoch weniger Aufmerksamkeit als etwa Brust- oder Prostatakrebsvorsorge?

„Ein erster Hemmschuh ist, dass diese Untersuchung in einer Intimzone passiert, die viele als besonders unangenehm empfinden. Zudem hat die Koloskopie einen viel schlechteren Ruf als sie verdient: Ein hoher Prozentsatz der Leute glaubt, dass die Untersuchung besonders schmerzhaft und unangenehm ist. Dise kann auch der Fall sein, wenn man keine richtige Sedierung hat“

Gibt es Möglichkeiten, die Untersuchung für den Patienten angenehmer zu gestalten?

„Ich empfehle jedem eine sanfte Koloskopie.Dabei wird man vor dem Eingriff sediert. Dies ist sowohl für den Patienten als auch für den Untersucher wesentlich angenehmer. Zudem bin ich der Meinung, dass die Untersuchung viel genauer ist, wenn der Patient schläft. Es ist für alle Beteiligten ein Vorteil, wenn die Koloskopie in einer sanften Art und Weise stattfindet.“

By | 2015-11-24T01:49:14+00:00 November 2nd, 2015|Darm und Harn, Erkrankungen|Kommentare deaktiviert für Mit sanfter Koloskopie gegen den Darmkrebs
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