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Bewegungsstörungen 2015-03-20T14:32:14+00:00

Bewegungsstörungen kommen bei ca. 90% der Betroffenen vor. Sie gehen hauptsächlich vom Rückenmark aus und können die Bein- und (seltener) Armmuskeln betreffen. Sind die Nerven stärker geschädigt, treten Schwere- und Schwächegefühle der Gliedmaßen bzw. Lähmungen auf.

Eine veränderte Muskelspannung und Steifigkeit, vor allem in den Beinmuskeln, wird als Spastik bezeichnet und ist ein häufiges Symptom der Multiplen Sklerose, das allerdings weniger am Beginn als im späteren Krankheitsverlauf auftritt. Eine schwere Spastik kann zu krampfartigen, schmerzhaften Muskelkontraktionen führen und beeinträchtig die Lebensqualität sehr.

Als Tremor bezeichnet die Fachsprache rhythmisches unwillkürliches Zittern bzw. Muskelzucken der Gliedmaßen. Dieser geht oft mit Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen einher. Diese Probleme haben ihre Ursache zumeist in Entzündungen im Kleinhirn, ebenso wie die Ataxie (Störung der Bewegungskoordination). Leider kommt es in vielen Fällen zu einer Kombination der verschiedenen Bewegungsstörungen.