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Verbindung zwischen Schmerzen und Stress

Jeder fünfte Oberösterreicher lebt mit chronischen Schmerzen. Die Ursachen dafür sind oft nicht bekannt. Mediziner haben nun eine Verbindung zwischen chronischen Schmerzen und Stress entdeckt.

Chronische Schmerzen sind Schmerzen, die länger als drei Monate andauern. Diese sitzen meist im Kopf oder Rücken des Menschen.

Forschungen zeigen nun, dass im Gehirn eine enge Verbindung zwischen Stress und Schmerzverarbeitung besteht, erklärt Hertha Mayr, die Leiterin der Abteilung Psychosomatik in der Linzer Landesnervenklinik Wagner Jauregg.

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Überfordernde Lebenssituationen

Auslöser für Schmerzerkrankungen sind fast immer überfordernde Lebenssituationen. Diese müssen nicht immer zu körperlichen Erkrankungen führen, sondern können auch zu psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel Angststörungen, Depressionen oder Belastungsstörungen führen.

Bevor aber auf die seelische Gesundheit geschaut wird, leiden die Betroffenen im Schnitt sieben Jahre. Über 80 Prozent der Patienten würden Medikamente nehmen, für die es keine Ursache gäbe, so Mayr.

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Gut auf eigene Bedürfnisse achten

Menschen, die von chronischen Schmerzen betroffen sind, rät die Medizinerin, achtsam mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen. Weiters sei eine Schmerzreduktion wichtig. Diese könne durch psychosomatische Behandlungsmethoden wie Entspannungsverfahren, Sporttherapie, Musiktherapie oder Schmerzbewältigungstraining erfolgen.

 

Quelle: ooe.orf.at

By | 2015-05-06T22:11:44+00:00 Februar 13th, 2015|Erkrankungen, News|0 Comments