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Ergebnisse der Online-Umfrage 2015-04-02T01:08:11+00:00

Die Antworten auf eine kurze Online-Umfrage auf der MSIF-Website (www.msif.org) haben gezeigt, wie viele unserer Online-Leser sich mit emotionalen und kognitiven Problemen auseinandersetzen und welche Arten von Strategien am häufigsten verwendet wurden.

Das haben wir erfahren:

Zweihundertsiebzig Menschen mit MS haben an der Umfrage teilgenommen. Die hier gezeigten Diagramme fassen die Häufigkeit zusammen, mit der die Befragten darüber berichteten, emotionale und kognitive Probleme zu haben.

Die Ergebnisse zeigen eine ziemlich große Häufigkeit von Problemen, aber die meisten Menschen versuchen, diese mit einer Vielzahl von Mitteln zu bewältigen. Der Prozentsatz derjenigen, die auf irgendeine aktive Weise versuchen, ihre spezifischen Probleme zu bewältigen, liegt zwischen 93 Prozent und 100 Prozent.

Das Angstgefühl und die Konzentrationsschwierigkeiten werden von 100 Prozent der Menschen, die über diese Probleme klagten, bewältigt. Auch wenn man bei der Interpretation von Umfrageergebnisse vorsichtig sein muss, besonders, wenn keine demographische oder klinische Information über die Befragten vorliegt, ist dieses Ergebnis sehr ermutigend.

Die Methoden, die am häufigsten zur Bewältigung von emotionalen und kognitiven Problemen angegeben wurden, sind unter anderem Medikamente, kompensatorische Strategien und therapeutische Beratung.

In dieser Gruppe der Befragten wurden die emotionalen Probleme am häufigsten durch Medikamente bewältigt, gefolgt von kompensatorischen Strategien und Beratung.

Kognitive Probleme dagegen werden häufiger durch die Verwendung von kompensatorischen Strategien bewältigt, gefolgt von Medikamenten und Beratung.

Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen, was wir aus Forschung und Erfahrung über die Häufigkeit von emotionalen und kognitiven Problemen bei MS wissen. Sie stärken auch die Überzeugung, dass viele Menschen, die mit MS leben, aktiv versuchen, Probleme, die eine negative Auswirkung auf ihr Leben haben, zu bewältigen.